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Stiftung Warentest: Nur 11 Medium Mineralwasser sind wirklich “gut”

Leitungswasser vs. Mineralwasser:

Nur 11 von 30 Mineralwasser sind laut Stiftung Warentest „gut“

In ihrer Juli-Ausgabe veröffentlichte die Stiftung Warentest ihren jüngsten Test von Mineralwasser. Insgesamt wurden 30 natürliche Medium-Mineralwässer von unterschiedlichen Abfüllern überprüft. Das Ergebnis: verheerend!

Nur 11 Medium-Mineralwässer bekamen das Testurteil „gut“, alle anderen Kandidaten erhielten ein schlechteres Urteil – aufgrund von Keimbelastungen, geschmacklichen Defiziten und unerwünschten bzw. sogar gesundheitsgefährdenden Stoffen, die in ein gesundes Trinkwasser einfach nicht hineingehören.

Besonders die seit einigen Jahren übliche Abfüllung in Plastikflaschen führte, so Stiftung Warentest, zu Abwertungen, da die verwendeten Kunststoffe oft kleine Mengen Acetylaldehyd an das Wasser abgegeben hätten, was schon in geringsten Spuren zu deutlichen geschmacklichen Veränderungen führte. (Vgl. auch den Beitrag vom WDR)

Neben grossen preislichen Unterschieden zwischen den getesteten Mineralwassern wurden auch sehr unterschiedliche Werte im Gehalt von Mineralstoffen und Spurenelementen festgestellt, ein Testwasser wurde sogar Schlusslicht aufgrund eines vergleichsweise hohen Gehaltes an krebserregendem Chrom, das bei der seit neuestem in die Testwertung mit einbezogenen Analyse unerwünschter Stoffe, wie z.B.  Arsen, Nickel und Uran, gefunden wurde. Ob die zum Teil ebenfalls aufgetauchten Reste von Korrosionsschutzmitteln, Süßstoffen und Abbauprodukte von Pestiziden das sind, was sich Verbraucher in ihren “natürlichen” Mineralwassern wünschen, bleibt ebenfalls fraglich.

Der jüngste Test der Stiftung Warentest untermauert die These der „Zeit“, dass unser Leitungswasser zu Unrecht auf der Beliebtheitsskala weit hinter den handelsüblichen Mineralwassern liegt. De facto gibt es kein Indiz dafür, dass wir mit in Flaschen abgefüllten Getränken besser fahren, als mit unserem guten alten Leitungswasser – im Gegenteil: bei dem Wasser von unserem Wasserversorger können wir sicher sein, dass Grenzwerte eingehalten und Verschmutzungen – zumindest bis zur Wasseruhr – ausgeschlossen sind (vgl. hier).

Aber auch über das, was in unserem hausinternen Leitungsnetz Einfluss auf das Trinkwasser nimmt, können wir die Kontrolle übernehmen: Armaturen und Wasserleitungen können gesäubert und ausgetauscht werden, sollten sie Keime oder unerwünschte Stoffe an das Wasser abgeben.

Bei in Flaschen abgefülltem Wasser müssen wir der Sorgfalt des Abfüllers vertrauen, den geologischen Gegebenheiten der Quellregion und uns damit abfinden, dass Plastikflaschen nicht geschmacksneutral sind und Mineralwasser sehr viel teurer ist, als unser gutes altes Leitungswasser…

Möchten Sie sich informieren, wie gut Ihr Leitungswasser ist und wie es im Vergleich zu Ihrem Mineralwasser da steht?

Als Ihr kompetenter Ansprechpartner in allen Fragen zum Trinkwasser steht Zamann im Raum Lampertheim an Ihrer Seite, überprüft den Zustand Ihres Stand- und Frischwassers und analysiert Ihr Mineralwasser für Sie.