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Zu hohe Nitratwerte durch Gülle im Trinkwasser?

Gülle belastet das Trinkwasser

Gülle im Trinkwasser?

Massentierhaltung und ein damit verbundenes immer grösser werdendes Gülleaufkommen bereiten dem Bundesumweltministerium zunehmend Kopfzerbrechen, denn die Entsorgung von Jauche und Tierkot als Dünger belastet das Grundwasser in zum Teil gesundheitsgefährdendem Maß.

Untersuchungen des Umweltbundesamtes und der Bundesanstalt für Gewässerkunde haben ergeben, dass besonders in Gebieten mit intensiver landwirtschaftlicher Bodennutzung das Grundwasser Nitratwerte aufweist, die über den Grenzwerten von 50 Milligramm pro Liter Wasser liegen. (Vgl. http://www.geoportal.de/SharedDocs/Karten/DE/Themenkarte_Nitrat-im-Grundwasser.html)

Mit Nitrat verunreinigtes Grundwasser kann sich krebserregend auf uns auswirken

Problematisch in diesem Zusammenhang ist insbesondere, dass ein nicht unerheblicher Teil unseres Trinkwassers aus Grundwasser besteht, somit ebenfalls von der Nitratbelastung betroffen ist und immer öfter bedenklich erhöhte Nitrat-Werte aufweist. Nitrat an sich ist völlig harmlos: es kommt natürlich im Boden vor und ist ein wichtiger Pflanzennährstoff und ungefährlich für Mensch und Tier. Problematisch hingegen ist das aus Nitrat hergestellte Nitrit, das entsteht, wenn Nitrat im Boden, über Verarbeitungsprozesse, in Gewässern und auch im menschlichen Körper über bestimmte Bakterien zum Zwischenprodukt Nitrit reduziert wird.

Verbindet sich Nitrit mit Aminen, was vor allem im sauren Milieu des menschlichen Magens geschieht, so bilden sich hochgiftige, karzinogene Nitrosamine. Das Risiko steigt mit Menge des über die Nahrung zugeführten Nitrits, das nicht nur in steigendem Maße im Trinkwasser enthalten ist, sondern z.B. auch in gepökelten Fleischerzeugnissen und Tabak.

Bis zum sechsten Lebensmonat hat der menschliche Körper noch keine ausreichenden Schutzmechanismen entwickelt und reagiert extrem empfindlich auf Nitrit:

Es verwandelt das für die Sauerstoffversorgung verantwortliche Hämoglobin des Säuglings in dysfunktionales Methämoglobin. Diese sogenannte „Methämoglobinämie“ führt zu einer Sauerstoffunterversorgung des kleinen Menschen und, wird sie nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, bei fortschreitendem Verlauf sogar zum Tode.

Besonders Familien mit kleinen Kindern brauchen sicheres Trinkwasser!

Können Sie und Ihre Lieben Ihr Leitungswasser unbedenklich trinken und es auch für die Zubereitung von (Baby-)Nahrung verwenden? Oder sollten Sie lieber auf unbelastetes Mineralwasser zurückgreifen?

Sicherheit gibt Ihnen nur eine gezielte Analyse Ihres Leitungswassers durch einen zertifizierten Probenehmer.

Wir von Zamann beraten Sie gern und untersuchen Ihr Trinkwasser dabei gleich auch auf bakterielle Belastungen und Verschmutzungen – zu Ihrer Sicherheit und für Ihre Gesundheit.