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Enterokokken – Gefährliche Krankheitserreger für abwehrgeschwächte Menschen

Enterokokken – Gefährliche Krankheitserreger für abwehrgeschwächte Menschen

Enterokokken sind Milchsäurebakterien, die in der Umwelt, beim Tier und beim Menschen vorkommen, sowie in manchen Lebensmitteln, wie z.B. Rohwürsten oder manchen Käsesorten. Im Gegensatz zu vielen anderen anaeroben Bakterien werden Enterokokken jedoch durch Sauerstoff nicht gehemmt, oder abgetötet, sondern sind vielmehr aerotolerante Organismen, die sowohl einen anaeroben als auch einen aeroben Stoffwechsel aufweisen können. Die beiden Stämme Enterococcus Faecalis und Enterococcus Faecium der insgesamt 25 bekannten Arten dieses Stäbchenbakteriums kommen vor allem in der Darmflora von Menschen und Tieren vor, wo sie die Verdauung auf natürliche Weise unterstützen und eine wichtige Rolle spielen in der Funktionsweise des Organismus.

Doch die kleinen Milchsäurebakterien sind nicht in jedem Falle harmlos und der Gesundheit von Mensch und Tier zuträglich:

Bestimmte Stämme dieser Bakterienart können, gelangen sie in den Körper immungeschwächter Menschen, Infektionen auslösen. Insbesondere die natürlicherweise im Darm beheimateten Enterococcus Faekalis gelten als pathogene Verursacher von urogenitalen Infektionen der Harnwege und der Geschlechtsorgane, wie Blase, Prostata, Nebenhoden und Scheide. Auch Entzündungen der Herzinnenhaut können durch Enterococcus Faekalis ausgelöst werden.

Antibiotikaresistenzen machen Therapien von Enterokokken-Infektionen schwierig

Da mittlerweile viele Bakterienstämme Antibiotikaresistenzen aufweisen, ist eine erfolgreiche Therapie von durch Enterococcen verursachten Infektionen schwierig, zumal es sich bei den Betroffenen meist um immungeschwächte Menschen handelt, deren natürlichen Abwehrkräfte nicht ihre volle Stärke entwickeln können um den Körper gegen die kleinen „Eindringlinge“ wirksam zu verteidigen.

Leben in Ihrem Haus Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, so sollten Sie daher unbedingt darauf achten, dass Ihr Trinkwasser frei von derartigen bakteriellen Belastungen ist. Laut Infektionsschutzgesetz (§2, 1) sind diese Keime nämlich über das Wasser übertragbare Krankheitserreger. Werden verseuchte Böden, Gülledünger und Hundekot über den Regen ausgewaschen, gelangen die kleinen Mikroorganismen in tiefere Bodenschichten und erreichen früher oder später das Grundwasser, das wiederum für die Trinkwasserversorgung aufbereitet wird.

Zwar sind die örtlichen Wasserversorger zur Einhaltung von als unbedenklich eingestuften Grenzwerten verpflichtet, doch ab dem Hausanschluss ist der Hausbesitzer verantwortlich für die Qualität Ihres Trinkwassers und die wiederum ist abhängig vom Zustand Ihrer Wasserleitungen und Ihrer persönlichen Hygiene. Korrodierte Leitungen, beschichtete Duschschläuche und verschmutzte Armaturen bieten Verstecke für Bakterien und Keime und ermöglichen Ihnen eine ungestörte Vermehrung und Ausbreitung der Population, so dass auch sehr geringe Mengen in einzelnen Leitungsbereichen schnell gross werden können.

Regelmässige Leitungswasseranalysen durch einen zertifizierten Probenehmer geben Sicherheit und schützen Sie und Ihre Lieben vor vermeidbaren gesundheitlichen Schäden durch bakterielle Belastungen des Trinkwassers.

Zamann – Ihr zertifizierter Partner für gesundes Trinkwasser.