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Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft warnt vor steigenden Trinkwasserpreisen

Die Trinkwasserpreise könnten schon bald dramatisch steigen

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft warnt:

Unsere Trinkwasserpreise könnten dramatisch steigen!

Nur eine sehr schnelle Reduzierung der Nitrat-Einträge in die Umwelt kann eine Explosion der Kosten für sauberes Trinkwasser verhindern, warnt der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in seiner Presseerklärung vom 10.06.2017 (Vgl. https://www.bdew.de/internet.nsf/id/20170610-ps-bdew-zu-heutiger-uba-nitrat-studie-kostenlawine-droht-de). Nach aktuellem Stand würden unter Beibehaltung der gängigen Düngepraxis immer kostenintensivere Massnahmen zur Aufbereitung des Trinkwassers notwendig werden, die dann auf die Verbraucher umgelegt werden müssten.

Besonders mehrköpfige Familien mit hohem Wasserverbrauch wären von der drohenden Preisexplosion betroffen, so warnt auch das Umweltbundesamt (UBA), das von einer möglichen Kostenerhöhung um 55 bis 76 Cent pro Kubikmeter Leitungswasser ausgeht. Das entspräche einer Preissteigerungen von 32 bis 45 Prozent und jährlichen Mehrkosten in Höhe von 134 € für eine vierköpfige Familie, so rechnet die Behörde in ihrem Bericht vom 09.06.2017 vor (vgl. http://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/zu-viel-duenger-trinkwasser-koennte-teurer-werden) und bestätigt damit die aktuellen Warnungen des BDEW.

Zwar wurde mit der Verabschiedung des Düngemittelgesetzes und der Düngemittelverordnung bereits ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung getan, doch die Mühlen der Bürokratie mahlen bekanntlich langsam und von der Verabschiedung neuer Vorschriften zu den ersten sichtbaren Erfolgen der Umsetzung dürfte mehr Zeit ins Land gehen, als uns Verbrauchern lieb ist. Zu den durch die Düngemittelreduzierung entstehenden Kosten, die in letzter Instanz der Verbraucher zu zahlen hat, kommen die steigenden Kosten für die Reinigung des Grundwassers durch die Klärwerke. Ein Trend, der sich so schnell nicht ändern wird, denn die Natur ist nachtragend und präsentiert uns zusätzlich ihre eigene Rechnung, die viel höher ist, als wir uns im Moment ausmalen: Verstärktes Algenwachstum in Oberflächengewässern, zunehmende Verlandung und eine daraus resultierende Verringerung der natürlichen Artenvielfalt könnten zu einer Veränderung des ökologischen Gleichgewichtes führen, deren Preis noch unsere Kinder und Kindeskinder teuer bezahlen.

Doch so weit ist es noch nicht und es sind auch noch nicht alle Regionen Deutschland von der besorgniserregenden Nitratbelastung betroffen. Vornehmlich in Landesteilen mit stark landwirtschaftlich genutzten Flächen besteht akuter Handlungsbedarf und ein sorgsamer Umgang mit dem hausinternen Leitungswasser.

Ist auch Ihr Leitungswasser von erhöhten Nitratwerten betroffen? Im Raum Lampertheim steht Ihnen Zamann als zertifizierter Probenehmer zur Verfügung und beantwortet unbürokratisch und schnell Ihrer Fragen zum Thema Trinkwasseranalyse und Leitungswasserqualität.