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Wasser aus dem Hausbrunnen – eine Alternative zum Leitungswasser?

Ist Brunnenwasser aus dem eigenen Hausbrunnen als Trinkwasser geeignet?

Eigenes Wasser aus dem Hausbrunnen – eine echte Alternative zum Leitungswasser?

Eine autarke Wasserversorgung aus dem eigenen Hausbrunnen ist der Traum eines jeden Gartenbesitzers. Ob das eigene Brunnenwasser aber auch für den menschlichen Verzehr geeignet ist und der Hausbrunnen damit eine vollwertige Alternative zum Anschluss an das öffentliche Leitungswassersystem darstellt, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Wer in einem Altbau in Einzellage auf dem Lande wohnt, der ist unter Umständen noch nicht an das öffentliche Trinkwassersystem angeschlossen, sondern bezieht sein Wasser über einen eigenen Hausbrunnen aus dem Grundwasser. Auch beim Neubau eines Hauses stellt sich unter Umständen die Frage, ob es sich nicht anbietet, die zur Verfügung stehenden Ressourcen zu nutzen, statt sich an den örtlichen Wasserversorger anzubinden und die damit verbundenen Kosten in Kauf zu nehmen.

Grundsätzlich ist ein Hausbrunnen überall dort denkbar und bei Altbauten oft auch schon vorhanden, wo sich das Grundwasser in Oberflächennähe befindet und/oder noch kein öffentliches Trinkwassernetz vorhanden ist. Für die Bewässerung eines grossen Gartens ist ein Hausbrunnen auf jeden Fall eine lohnenswerte Investition, die sich in niederschlagsarmen Sommermonaten schnell bezahlt macht.

Ob das hauseigene Wasser jedoch auch als Trinkwasser geeignet ist, lässt sich nur durch eine Wasseranalyse feststellen. Während die örtlichen Wasserversorger einen Großteil des Wassers aus sehr tief gelegenen Grundwasserschichten beziehen, stammt das Brunnenwasser in der Regel aus bodennahen, höheren Schichten. Der Nachteil: das Wasser hat einen kürzeren natürlichen Filterungsprozess durch die Erdschichten durchlaufen und ist daher oft stärker mit unerwünschten Stoffen belastet. Gedüngte Ackerflächen, stark befahrene Straßen und mit Pestizide in der unmittelbaren Umgebung des Brunnes können sich negativ auf die Zusammensetzung des oberflächennahen Grundwassers auswirken und die Qualität des Brunnenwassers beeinträchtigen.

Ergibt die Trinkwasseranalyse Ihres Hausbrunnes Verunreinigungen und Belastungen, zum Beispiel mit Nitraten oder Schwermetallen, so muss das Wasser über eine spezielle Filteranlage aufbereitet werden, bevor es für den menschlichen Gebrauch geeignet ist. Ganz unabhängig von den Ergebnissen der erstmaligen Wasseranalyse muss das Wasser aus Hausbrunnen sehr regelmäßig und engmaschig kontrolliert werden. Schon vorübergehende Veränderungen in der Bodennutzung können zu stark gesundheitsgefährdenden Belastungen des Grundwassers führen, beispielweise in Phasen starker Düngung und bei und nach der Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln.

Im Raum Lampertheim ist Zamann Ihr zertifizierter Spezialist in Sachen Brunnenwasser und steht Ihnen gern zur Verfügung bei allen Fragen zu Ihrem Hausbrunnen und der Qualität Ihres hauseigenen Brunnenwassers.