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Biogasanlagen gefährden die Qualität des Trinkwassers

Mais-Monokulturen für Biogasanlagen belasten das Trinkwasser

Biogasanlagen gefährden die Qualität des Trinkwassers

Dass die Düngung von landwirtschaftlich genutzten Flächen unser Grundwasser belastet, wird zu einem immer grösser werdenden Problem. Insbesondere der Betrieb von Biogasanlagen macht den Wasserversorgern Kopfschmerzen und führt zu immer höheren Kosten bei der Wasseraufbereitung, die dann an die Verbraucher weitergegeben werden. Der Grund hierfür ist unter an derem die extensive Nutzung von Ackerboden für den Anbau von Mais für den Betrieb der Biogasanlagen.

Maispflanzen haben einen besonders hohen Nährstoffbedarf und müssen stark gedüngt werden. In der Regel jedoch ist die Pflanze nicht in der Lage, das zur Verfügung gestellte Nährstoffangebot vollständig aufzunehmen, bevor es durch Bewässerung und Niederschlag in tiefere, für die langsam wachsenden Wurzeln nicht mehr erreichbaren Bodenschichten „gespült“ wird und so zunehmend ins Grundwasser gelangt.

Auch die mit dem Betrieb von Biogasanlagen zunehmende Verbreitung von Monokulturen führt zu einem Teufelskreis, der sich nachteilig auf die Qualität des Grundwassers auswirkt: der Boden wird immer nährstoffärmer, regelrecht ausgelaugt, und muss für ausreichenden Ertrag immer stärker gedüngt werden, wodurch wiederum die Grundwasserbelastung z.B. durch Nitrate erhöht wird.

Wie u.a. der „Spiegel“ im November 2016 berichtete (hier), hat die Grundwasser-Belastung in Deutschland die EU-Kommission veranlasst, Klage beim Europäischen Gerichtshof zu erheben wegen mutmaßlicher Versäumnisse der Bundesrepublik beim Grundwasserschutz: Man habe versäumt, die Vorschriften zum Schutz der Gewässer vor zu viel Nitrat aus der Landwirtschaft zu verschärfen.

Doch nicht nur das Süßwasser und die Meeresumwelt sind durch zu hohe Nitratwerte gefährdet, auch unser Trinkwasser weist oft erhöhte Werte auf, die für unsere Gesundheit bedenklich werden können. Obwohl viele Wasserversorger den Aufwand zur Wasseraufbereitung den steigenden Anforderungen immer wieder anpassen, um die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte einhalten zu können, gilt es dennoch, die Augen aufzuhalten. Besonders Familien mit Babys und kleinen Kindern sollten ihr Leitungswasser regelmäßigen Kontrollen unterziehen und gegebenenfalls auf stille Mineralwasser umsteigen, um gesundheitlichen Schäden vorzubeugen.

Wohnen Sie in und um Lampertheim und haben Fragen zu Ihrem Trinkwasser, zu Wasseranalysen, Grenzwerten und Aufbereitungsmöglichkeiten, dann steht Ihnen Zamann als zertifizierter Fachbetrieb gern mit Rat und Tat zur Seite – Bitte zögern Sie nicht, sich ganz unkompliziert per Email oder Telefon an uns zu wenden!